Die Entscheidung, ob und wie ein Werk veröffentlicht wird sowie das Einräumen von Nutzungsrechten an Dritte obliegen nach deutschem Urhebergesetz dem Urheber/der Urheberin eines Werkes.

Beim OA-Publizieren räumt der Urheber/die Urheberin durch Versehen des eigenen Werkes mit einer Open Content Lizenz Dritten ein einfaches Nutzungsrecht am Werk ein und behält zugleich das eigene Nutzungsrecht. Bekannte, weit verbreitete Opens external link in new windowOpen Content Lizenzen sind z.B. die Opens external link in new windowCreative Commons Lizenzen (CCL) oder die Opens external link in new windowDigital Peer Publishing Lizenzen (DPPL)

Die Lizenzierungsmodelle ermöglichen, das zu publizierende Dokument in unterschiedlichem Umfang zu schützen und lassen sich einfach per Link  integrieren.

Rechtliches zur Zweit- und Parallelpublikation

Hat ein Verlag das dauerhafte ausschließliche Nutzungsrecht an Ihrer Erstpublikation via Verlagsvertrag erworben, so ist die Zweitpublikation nur mit dessen Zustimmung möglich und wird auch in vielen Fällen z.T. unter Auflagen gestattet, die in der
Opens external link in new windowSHERPA/RoMEO-Liste aufgeführt sind.
Eine hiervon abweichende Regelung existiert mit Opens external link in new window§38 UrhG für Zeitschriftenaufsätze als Resultat einer aus mindestens zur Hälfte öffentlich finanzierten Forschungstätigkeit.
Online-Parallelpublikationen lassen sich vertraglich durchsetzen durch Streichen bestimmter Formulierungen im Verlagsvertrag oder Verwenden von Opens external link in new windowVertragszusätzen, die vom Verlag gegengezeichnet werden müssen, um Rechtsgültigkeit zu erlangen.


Letzte Änderung: 10.07.2019 · Seite drucken